Samstag, 26. Februar 2011

Führungsstile in Gruppen

Um die Gruppendynamik zu beeinflussen gibt es drei verschiedene Führungsmethoden. Den autoritären, den laissez-faire und den freiheitlich-demokratischen Führungsstil. Beim autoritären Führungsstil liegt eine strikte Kontrolle seitens des Gruppenleiters vor, der Anweisungen gibt, Ziele setzt und die Erreichung des Ziels permanent überwacht. Nachteile sind hierbei die Abhängigkeit der Mitglieder, die zu einem raschen Leistungsabfall führen, bedingt durch Desinteresse und nachlassender Aufmerksamkeit. Beim laissez-faire Stil verhält es sich so, dass eine Führungshaltung die weitgehend passiv-nachgiebig ist alles geschehen lässt, ohne einzugreifen. Der Führungsstil nimmt an, dass eine Gruppe ihre eigenen Kräfte entfaltet, wenn man ihr nur genug Möglichkeiten dazu lässt. Nachteil ist hier die mögliche, weitgehende Verwahrlosung der triebstarken Personen und eine Unterdrückung der schwächeren Personen. Es kann zu einem raschen Verfall der Gruppe kommen, infolge dessen es zu einer Cliquenbildung und zunehmenden Rivalitäten untereinander kommt. Im freiheitlich demokratischen Führungsstil behält der Gruppenleiter weitgehend die Führung, er gibt den Gruppenmitgliedern genügend Hilfen, die jeweilige Lösung von Aufgaben oder Problemen selbstständig zu diskutieren, sodass eine optimale Übereinstimmung erreicht wird. Er vermeidet jegliche Form von autoritärer Führung und lenkt die Diskussion lediglich in konstruktive Bahnen. Studien zufolge erzielt dieser Führungsstil die besten Ergebnisse. Als entscheidender Effekt gilt dabei jedoch die Einübung demokratischer Verhaltensweisen.

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